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Selbstversuch: Pomodoro-Tag

Wooops, habe ich wirklich seit letztem Jahr nicht mehr gebloggt? Nicht mal ein Fazit geschrieben? Es scheint so. Nun, das Fazit muss dann eben noch warten, aber ich kann euch, liebe Leser, noch sehr verspätet ein gutes Neues Jahr wünschen.
Und irgendwie passt dieser Anfang ironischerweise sehr gut zu dem, worüber ich jetzt bloggen will. Und zwar bleibe ich seit Tagen hinter meiner erwünschten Produktivität zurück. Ich schreibe weniger, als ich will und beim Aufräumen bin ich so langsam, dass ich irgendwie wieder Chaos habe, bevor ich wirklich fertig bin, mit dem Aufräumen.
Jetzt bekomme ich aber Freitag Übernachtungsbesuch, der über das Wochenende bleibt, ich schreibe am Freitag eine Klausur, für die ich noch lernen muss und ich will noch ein paar Wörter geschrieben bekommen, ehe der Januar vorbei ist, dass ich mit nicht allzu großem Rückstand in den Februar starte.
Jetzt habe ich aber das zweifelhafte Glück, dass meine Vorlesungen vorbei sind und damit die Zeiteinteilung von außen wegfällt. Ich kann mich nicht mehr damit antreiben, dass ich das und das unbedingt noch vor der Vorlesung schaffen muss, oder dass ich das genau jetzt machen muss, weil ich wegen einer frühen Vorlesung früh ins Bett muss. Ergebnis: Ich trödle, ich lasse mich ablenken und schaffe nichts, obwohl ich doch Zeit hätte.
Und jetzt reicht es mir! Ich werde mich heute also nicht auf meine, erkennbar nicht vorhandene, Disziplin verlassen, sondern etwas anderes probieren. Und zwar die Pomodoro-Technik. Nein, ich habe nicht vor, irgendwas mit Tomaten zu machen., sondern das hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro-Technik
Und zwar indem ich abwechselnd lerne, aufräume und schreibe.
Ich werde hier vermerken, ob das klappt. Und zwar habe ich vor, bis heute Abend 21 Uhr zu machen. Dann ist Feierabend.
Und zwar werde ich bei der Abfolge der Pomodori versuchen, folgende Reihenfolge beizubehalten:
Aufräumen, 5 Min Pause, Lernen, 5 Min Pause, Schreiben, 20 Minuten Pause.
So müsste ich mein Chaos heute beseitigt kriegen, hoffe ich.
In den 20-Minuten-Pausen wird es unter anderem hier Rückmeldung geben. Ich bin dann mal gespannt, was ich schaffe.

Edit 15:54:  So, erst Mal einen Denkfehler gemacht, den ich jetzt beseitigt habe und beschlossen, die Pomodori auf drei Mal zu legen, irgendwie ist zwei Mal hintereinander Aufräumen auch eine blöde Idee. Ansonsten bin ich mit den ersten 1,5 Stunden recht zufrieden. Mein Zimmer ist, mindestens augenscheinlich, recht ordentlich geworden. Den Ecken rücke ich beim nächsten Pomodoro zu Leibe. Ich hab beim Lernen was geschafft und außerdem stehen für heute schon mal 830 Wörter, was für 25 Minuten nicht ganz schlecht ist.
Edit 17:40 : Uff, ich habe jetzt meinen gesamten Papierkram sortiert, weitergelernt und bin mit dem Lernstoff für heute tatsächlich durchgekommen und noch einal 901 Wörter zu Papier gebracht. Ich bin ganz zufrieden mit meiner Produktivität. Ich werde nach der Pause allerdings erstmal nur noch ein Aufräumpomodoro machen, in dem ich der Küche zu Leibe rücken werde und dann erst einmal Kochen und Essen, wofür es sonst zu spät wird, aber dann geht es weiter mit abwechselnd Aufräumen und Schreiben. Mal sehen, was da heute noch so geht.

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