Nach mehrmonatiger Arbeit an meinem Projekt und der stetigen Entwicklung des Selben mal wieder ein ordentlicher Zwischenstand und so.
Also erst mal ist mein Baby tüchtig gewachsen. Aus dem, was als ein Buch, von dem ich nicht einmal wusste, ob ich es überhaupt zu Ende führen würde können, begann, ist eine durchaus ernstzunehmende Trilogie geworden, wie ich glaube.
Und ich dachte mir einfach, ich stelle sie noch einmal schön vor, alle drei Bücher.
Nicht unbedingt, weil ich angeben will (Najaa, jeder Autor redet gern über seine Projekte), sondern eher, weil ich einmal einen kompletten Überblick über das bieten will, was ich gerade so fabriziere und worüber ich dann auch rede.
Arbeitstitel: Zwischen den Welten
Genre: Low-Fantasy mit klitzekleinen Ausflügen in andere Genres
Zielgruppe: Äh ja, wohl so ungefähr All-Age
Band 1: FeenlichtWichtige Personen:
Anahid: 26 Jahre alt, einfache Bäuerin, gnadenlose Realistin, muss allein für ihren Hof und ihre Familie sorgen, seit ihr Ehemann sie sitzen gelassen hat,
PerspektivträgerinAstoria: 69 Jahre alt, Anahids Mutter, das genaue Gegenteil ihrer Tochter, hat ihre Seele den Banshees verkauft
Angharad: 6 Jahre alt, Anahids Tochter, ein verträumtes, verspieltes Kind, Drachenträgerin, ohne, es zu wissen
Eirwyn: So alt wie die Zeit, Königin der Sidhe, seit dem Rückzug der Drachen Herrin über die Anderswelt
Iorwen: Mehrere hunderte von Jahren alt, Tochter Eirwyns, Königin der Banshees seit sie ihren menschlichen Geliebten verloren hat
Plot:
Anahid befindet sich in einer scheußlichen Lage. Ihre Mutter und ihre Tochter sind beide von einer merkwürdigen Krankheit betroffen, die sie in eine Art Koma versetzt. Zunächst immer nur kurz, dann immer länger. Sie erwachen zwar regelmäßig wieder, aber die Wachzeiten werden immer kürzer und unregelmäßiger, je weiter die Krankheit fortschreitet. Mittlerweile hat die Krankheit ein Stadium erreicht, in dem beide nur gerade noch so lange wach sind, dass man sie am Leben halten kann.
Anahids Ehemann hat diese Krankheit seiner Tochter nicht verkraftet und die Familie bei Nacht und Nebel verlassen.
Anahid muss nun zusehen, wie sie den Lebensunterhalt für sich ebenso wie für ihre Mutter und ihre Tochter verdient. Gleichzeitig verzweifelt sie beinahe an dem Dahinsiechen der Menschen die sie liebt.
Obgleich Anahid, die unverbesserliche Realistin, geglaubt hat, nichts mit ihrer Mutter gemeinsam zu haben, die an Feen und sonstige Andersweltbewohner glaubt, erscheint ihre Tochter ihr eines Tages im Traum und versucht alles, Anahid dazu zu bewegen, Hilfe bei den Feen zu suchen
Und Anahid muss feststellen, dass sie selbst auch Dinge tut, die sie sich später selbst nicht mehr so recht erklären kann.
Und eines Tages im Wald steht dann tatsächlich eine Fee vor ihr. Und nicht nur irgend eine, sondern die Feenkönigin Eirwyn.
Diese hat zum einen für Anahid die Erkenntnis parat, dass die Krankheit von Anahids Tochter, trotz gleicher Symptome, nicht die Gleiche ist, wie die die Anahids Mutter heimgesucht hat.
Zum anderen bietet sie Anahid an, wenigstens deren Tochter zu heilen. Aber nicht umsonst, Anahid soll ihr helfen, die Banshees zu besiegen, von denen der Fluch dieser Krankheit ausgeht.
Anahid ist zwar nach wie vor skeptisch, aber mittlerweile verzweifelt genug, um sich auf den verrückten Handel einzulassen.
Die Aufgabe, die sie bekommt, ist eigentlich allein schon wahnsinnig genug. Sie soll versuchen, an die Banshee-Königin heranzukommen und deren Schwachstelle zu finden, die die Feen selbst nicht kennen.
Damit nicht genug erfährt sie jedoch durch die Träume, in denen sie mit ihrer Mutter und vor allem mit ihrer Tochter kommunizieren kann, dass die Feenkönigin die Macht gar nicht hat, Anahids Tochter Angharad von diesem Fluch zu befreien, da Angharads Fluch eigentlich der Versuch einer Banshee war, das Kind nicht zu vernichten, sondern zu schützen.
Mit der Wahrheit konfrontiert gibt Eirwyn zu, gelogen zu haben und rückt mit der gesamten Wahrheit heraus: Iorwen, die Bansheekönigin ist die einzige Tochter Eirwyns, die zur Banshee wurde, als ihr menschlicher Geliebter ermordet wurde. Banshees sind selbst einmal Feen gewesen, haben durch irgendwelche Schicksalsschläge aber jedes positive Gefühl verloren und wurden zu dem, was sie nun sind: Wesen, deren einziger Sinn und Zweck die Zerstörung all dessen ist, was in der Welt positiv ist.
Dank Anahids Mutter Astoria ist Angharad jedoch in der Anderswelt, der Heimat der Feen, besser bekannt, als es sich Anahid je hätte träumen lassen.
Und Eirwyn, die Gefallen an Angharad gefunden hat, hat diese offenbar manchmal zu sich geholt, wo Iorwen die Kleine kennen gelernt und als kleine Schwester adoptiert hat. Und obgleich Iorwen als Banshee eigentlich keine Gefühle mehr haben dürfte, hat sie es offensichtlich nicht übers Herz gebracht, Angharad, die eine wichtige Verbindung zwischen der Welt der Feen und der der Menschen darstellt, zu vernichten. Stattdessen hat sie versucht, das Kind lahmzulegen, indem sie es in dieses Koma versetzt hat.
Anahid erkennt, dass sie das, was sie begonnen hat, jedoch zu Ende bringen muss, wenn sie ihre Tochter retten möchte.
Eine von einem Sturm in ihr Haus gewehte Söldnerin von weit her bringt dann auch die Ursache von Astorias Krankheit ans Licht.
Vor Jahren schon hat Astoria, damals noch Kriegerin im Dienste eines Königreichs, einen Handel mit den Banshees abgeschlossen, um ihr Land zu retten, und diesen ihre Seele und ihr Leben verpfändet. Die Krankheit ist der Beginn der Verwandlung Astorias zu einer Banshee.
Die Notwendigkeit, die Banshees mindestens zu schwächen, wird für Anahid noch größer.
Zumal kann sie, die selbst Mutter ist, auch die Nöte Eirwyns verstehen kann, die es, obgleich sie weiß, dass es notwendig ist, nicht fertigbringt, selbst gegen ihre Tochter vorzugehen.
Die Stärke Anahids erkennend, tritt Eirwyn dann noch mit einer weiteren Bitte an sie heran. Die Feen werden immer schwächer, weil ihr Blut dünner wird.
Um sich fortzupflanzen, brauchen die Feen die Menschen, was bedeutet, dass im Laufe der Jahrtausende das Blut immer dünner wird.
Da sie daran nichts ändern können, brauchen die Feen Menschen wie Anahid, in deren Adern auch Feenblut fließt (ihr Vater war selbst das Kind einer Menschenfrau und eines Feenmannes).
Eirwyn bittet Anahid, von ihrem Gefährten Taranis ein Kind zu empfangen. Denn es steht zu befürchten, dass Anahid ihr Leben wird opfern müssen, um wenigstens Angharad retten zu können.
In dem Wissen, dass ihr restliches Leben recht kurz sein kann und der jähen Erkenntnis, dass sie eigentlich nie richtig gelebt hat, sondern sich immer von irgendwelchen vernünftigen Ratschlägen bestimme ließ, willigt Anahid ein.
Was keiner erwartet hat: Zwischen ihr und Taranis entwickelt sich eine Beziehung, die Anahid innerlich stärker macht.
Und dann finden die Feen heraus, dass aus der Linie von Anahids Mutter die Drachenträgerin des schwarzen Drachens abstammt, ein Mensch, der das Gleichgewicht in der Natur halten muss, ein Zeichen, das auf Anahids Tochter Angharad übergehen wird.
Anahid ist zur Wächterin einer Drachenträgerin geworden, sie spielt nun eine zentrale Rolle im Kampf der verschiedenen Mächte, die das Gleichgewicht der Welt mehr und mehr ins Wanken bringen.
So gewappnet und mit einem Kind von Taranis unter dem Herzen tritt Anahid schließlich tatsächlich Iorwen gegenüber.
Und hier gibt es jetzt drei Möglichkeiten.
1. Die einfachste: Anahid bewegt Iorwen irgendwie zur Umkehr und alles wendet sich zum Guten.
2. Iorwen wird geläutert, opfert sich aber an Stelle von Astoria noch einmal.
3. Iorwen wird geläutert, kann aber nichts anderes mehr für Astoria tun, als dieser zu zeigen, wie man sich als "Fee" "auflösen" kann, um sie im Übergang auch leiten zu können, muss Iorwen dieser "Auflösung" jedoch folgen und damit sterben quasi beide, um Astoria den Banshees zu entreißen.Band 2: DrachenfeuerWichtige Personen:
Aleshanee: Zu Beginn etwa vierzehn Jahre alt, will Heilerin werden, erste Trägerin des schwarzen Drachens,
PerspektivträgerinAndralyn: So alt wie die Zeit, Königin der schwarzen Drachen, Aleshanees Lehrmeisterin
Adamaris: Zu Beginn 20 Jahre alt, Trägerin des blauen Drachens und Königin eines Reiches im Norden, Aleshanees beste Freundin und zugleich ihr größtes Hindernis
Plot: Egal, was sie versucht, Aleshanee passt einfach nicht in die Welt in der sie lebt. Während ihre Mutter davon träumt, ihre schöne Tochter vorteilhaft zu verheiraten und ihr Vater von vielen Enkeln, ist Aleshanee von der Heilkunst und der Natur fasziniert. Seit sie denken kann, wünscht sie sich, Heilerin zu werden.
Während die Eltern darüber nur den Kopf schütteln, versucht die Dorfheilerin, die alte Elina, Aleshanee zu helfen. Sie weiß, dass ihre Schülerin sie überflügeln kann, wenn sie einen Lehrmeister bekommt, der nicht nur ein Kräuterweibchen ist, wie sie selbst. Doch noch während sie nach Heilern im weiteren Umkreis sucht, stirbt die Alte plötzlich. Aleshanee stürzt in tiefe Verzweiflung, sie glaubt ihren großen Traum zerstört und läuft fort, um ihrem Leben ein Ende zu machen.
An dem Felsen, von dem sie sich herabstürzen will, hält sie jedoch eine Unbekannte auf. Die Frau, die eine merkwürdige Halbmaske trägt, nennt sich Andralyn und scheint von Aleshanees großem Wunsch zu wissen, denn sie bietet ihr an, sie als ihre Schülerin anzunehmen.
Aleshanee greift nach dem letzten Strohhalm und willigt ein. In den nächsten Monaten lernt sie mehr als je zuvor in ihrem Leben, auch wenn Andralyn eine harte Lehrmeisterin ist.
Was Aleshanee immer und immer wieder wundert, ist die Tatsache, dass Andralyn ihre Gedanken zu lesen scheint. Und als sie ihre Lehrmeisterin eines Tages damit konfrontiert, dass es nicht gerecht ist, dass sie keinerlei Ahnung über deren Vorleben hat, offenbart ihr Andralyn ihr wahres Wesen. Sie ist mitnichten ein Mensch, sondern ein Drache. Und nicht nur irgend einer. Andralyn ist die Königin der schwarzen Drachen, die die Welt ausbalancieren. Aber obgleich die Drachen nicht altern und niemals krank werden können, sind die Menschen ihnen überlegen, weil sie sich viel schneller vermehren. Und je mehr sich die Menschen vermehren, desto mehr gerät das Gleichgewicht in Schieflage, die Drachen können allmählich kein Gegengewicht mehr dazu bilden.
So offenbart Andralyn, was sie vorhat. Jedes Drachenvolk hat zwei Menschen ausgewählt, die das Zeichen dieses Volkes tragen sollen, um das Gleichgewicht unter den Menschen aufrecht zu erhalten, dass nicht die Anderswelt ebenso in Schieflage gerät.
Und die weibliche Auserwählte der schwarzen Drachen ist Aleshanee.
Für das einfache Dorfmädchen beginnt eine Reise von abenteuerlichen Ausmaßen. Denn nicht nur ihr Wissensdurst reißt sie mit sich. Sondern auch die verzweifelte Bitte der Drachenträgerin des blauen Drachens: Adamaris, einer jungen Kriegerin aus dem Norden. Ein erbitterter Glaubenskrieg ist dort entbrannt und Adamaris, die Tochter der getöteten Königin ringt verzweifelt um die Freiheit ihres Volkes. Sie braucht dringend eine Heilerin bei ihrem Heer, oder sie wird allzu bald aufgeben müssen.
Und bald muss sich Aleshanee entscheiden, was Gleichgewicht für sie bedeutet, denn verschiedene Seiten beginnen, um sie zu buhlen. Und dann sind da noch die plötzlichen Gefühle für den männlichen Gegenpart von Adamaris, einem jungen Mann namens Adorin, der einer von Adamaris’ Hauptleuten ist.
Als es Andralyn gelingt, Aleshanees verschüttete Gabe ans Tageslicht zu zerren und sie als Heilerin noch besser wird, scheint Adamaris siegen zu können, das Gleichgewicht scheint nahe.
Doch dann erschüttert ein Streit zwischen dem Drachenträger des Westens, einem Gelehrten namens Trygve und der Drachenträgerin des Ostens, einer stolzen Amazone namens Kajetana das immer noch sehr zerbrechliche Gleichgewicht. Und Aleshanee muss sich entscheiden, wo sie mehr gebraucht wird. Überlässt sie Adamaris womöglich dem Tod und versucht, Trygve und Kajetana zu versöhnen, oder hofft sie, dass die beiden den Streit selbst beilegen können und riskiert das ganze Gleichgewicht?
Aleshanee ist gezwungen, ihr Leben als einfache Heilerin endgültig aufzugeben und sich ihre eigenen Verbündeten zu suchen, wenn sie nicht von einer solchen Zerreißprobe in die nächste schlittern will. Obgleich sie sich das niemals vorstellen konnte, entwickelt sie sich zu einer Anführerin, unterstützt von ihrem eigenen Gegenpart Dorian, der im Gegensatz zu ihr bereits ein Anführer ist. Aber immer noch muss Aleshanee wieder und wieder um ihre Menschlichkeit kämpfen, um im Gleichgewicht bleiben zu können.Band 3: FeenbannWichtige Personen:
Avalyn: 26 Jahre alt, Bäuerin, kürzlich verwitwet und hat auch ihr Kind verloren, hasst die Fahrenden,
PerspektivträgerinChevonne: 26 Jahre alt, zum Fahrenden Volk gehörig, Mutter einer kleinen Tochter, wird in Avalyns Dorf beinahe getötet
Brynja: 27 Jahre alt, Gutsbäuerin und verstoßene Fahrende, kürzlich verwitwet und hat ihre Kinder verloren, bietet Avalyn Arbeit und wird zu ihrer besten Freundin
Eirwyn: So alt wie die Zeit, Königin der Sidhe, seit dem Rückzug der Drachen Herrin über die Anderswelt
Eliada: 8 Jahre alt, Waisenkind, Trägerin des schwarzen Drachens
Plot: In dem kleinen Dorf hasst man das Fahrende Volk seit Urzeiten. Und auch Avalyn hat man schon von frühester Jugend an vor diesen Menschen gewarnt.
Trotzdem wagt sich eine junge Mutter mit ihrer kleinen Tochter an der Hand eines Tages in das Dorf - und wird prompt Opfer einer erbitterten Hetzjagd.
Avalyn, die erst unlängst Mann und Tochter an eine Krankheit verloren hat, stemmt sich jedoch gegen die Wand des Hasses, spricht für die Fahrenden und stellt sich, als alles nichts mehr hilft, vor das Kind. Doch zu spät: Die für die Fahrenden bestimmten Steine treffen Avalyn.
Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie in einem weichen Bett in einem Schloss und die junge Frau, die bei ihr sitzt, ist niemand anderes, als die junge Mutter, der sie das Leben gerettet hat. Sie erfährt, dass die Fahrenden ihre eigene Welt haben, die sie manchmal betreten können.
Im Laufe der nächsten Wochen lernt Avalyn bei ihren neuen Freunden langsam wieder, zu lachen. Aber sie fühlt sich nicht wirklich zu Hause bei den Fahrenden und wird schließlich wieder in ihre Welt gebracht.
In der jungen Gutsbäuerin Brynja, bei der sie eine Stelle als Magd bekommt findet sie eine Schicksalsgefährtin. Als diese sie eines Tages vor einem aufdringlichen Mann rettet, offenbart sie sich. Die junge Frau ist selbst auch eine Fahrende gewesen, wurde aber verstoßen, weil sie sich weigerte, den Menschen das Leben vorzuenthalten, das sie selbst führen konnte.
Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, zu ergründen, woher diese andere Welt des Fahrenden Volks kommt. Was sie finden, ist kaum zu glauben. Ist die Welt doch ein Teil der sagenumwobenen Anderswelt, die die Feen einmal als Zuflucht für einige Gejagte hergaben, die dafür mit ihren Liedern und Geschichten die Welt der Feen nahe an der der Menschen halten müssen.
Während sich die Fahrenden, verängstigt durch die Verfolgung, zurückgezogen haben, sind die Welten auseinandergedriftet und drohen, völlig auseinander zu reißen. Und das würde sowohl das Ende der Feen, als auch das der Fahrenden bedeuten.
Avalyn muss sich nun ihrem schwersten Gegner stellen: Sich selbst. Sie muss gegen alle Rückschläge einem Kind den Halt geben können, die legendären Drachenträger wieder aufleben lassen zu können.Uffa, ich glaube, das war der längste Blogeintrag aller Zeiten. Und die durchgeplanteste Arbeit, die ich je in Angriff genommen habe...
Und ich weiß nicht, woher ich das Selbstbewusstsein nehme, aber ich glaube, dass dieses Projekt das ist, mit dem ich bei einem Verlag landen kann! Irgendwie glaube ich das...